Als Symbol (links, das grün hinterlegte) habe ich das Schlägel und Eisen-Symbol gewählt, weil ... naja, was denn sonst? Die älteste (bekannte) Darstellung dieses Symbols stammt aus der Siegelmarke von Rudabánya im heutigen Nordungarn.

Kehrrad im 19 Lachter Stollen

Das Kehrrad (Ø 9 m) der sy Ernst-August in Wildemann. Im Vordergrund die Seiltrommel für 2 Seile. Die Seile führten senkrecht nach oben und wurden über Seilscheiben 2 mal umgelenkt, bevor sie im 260 m tiefen Ernst-August-Blindschacht ihre Arbeit verrrichteten. Im Jahre 1897 bekam der Blindschacht eine elektrische Fördermaschine, seitdem verfällt dieses Kehrrad. Die Anlagen sind über den 19-Lachter-Besucherstollen zugänglich.

Als erstes bringe ich hier einen Bericht über den Prinz-Adolph-Friedrich Gang, der (wahrscheinlich) Teil des Spiegeltaler Gangzuges ist. Dieser Gangzug ist u.a. mit Kernbohrungen in den 1960er Jahren im westlichen Pandelbachtal bei Münchehof erbohrt worden. Er zieht sich von dort durch das Hüttschental, wo über Jahrhunderte Bergbau betrieben wurde. Eine weitere Vererzungszone, die bis in 250 m Tiefe abgebaut wurde, befand sich im Spiegeltal. Weiter nach Osten ist der Gang über mehrere Kilometer nicht aufgeschlossen. Erst wieder im Mertental bei Oberschulenberg wurde er durch mehrere Stollen und Schächte untersucht (Segen-des-Herrn Gang). Ca. 3 km weiter östlich von hier sind wir beim Prinz-Adolph-Friedrich Gang angelangt. Der östlichste Aufschluß fand sich im Schacht der Silbergrube am Osthang des Dietrichsberges. Die 3 letztgenannten Aufschlüsse waren ggü. denen im Hüttschental und Spiegeltal unbedeutend bzw. taub. Auch kleine Bergbauversuche verdienen es behandelt zu werden. Im Herbst 2007 habe ich mich in das Langetal auf Spurensuche begeben. Was es dort zu entdecken gibt habe ich in einem kleinen Bericht zusammengefasst. Öffnen kannst Du ihn mit den Link auf der linken Seite (unten).

Zuletzt bearbeitet am 21. Dezember 2011
© 2007 - 2012 Christian Becker